Ein Ausflug ins Attisholz-Areal, tolles Licht und mittendrin unsere beiden Assistenzhunde Lilly und Finchen als Models vor der Kamera – der Tag hatte richtig gut angefangen!
Das riesige Gelände der alten Zellulosefabrik hat einen ganz eigenen Charme. Zwischen den alten Backsteinmauern, verfallenen Hallen und verbliebenen Stahlkonstruktionen finden sich geniale Fotospots. Lilly und Finchen haben super mitgemacht und brav posiert, sodass einige richtig schöne Bilder im Lost-Places-Stil entstanden sind.
Beim nächsten Spot gab es dann allerdings einen kleinen Dämpfer: Eine unbedachte Drehung, eine fiese Knietorsion – und das Knie war durch. Ich konnte zwar noch weitergehen, aber angenehm war das definitiv nicht mehr.
Der Status quo: Physiotherapie und Pause
Die Diagnose steht mittlerweile und die Therapie = Physiotherapie, da das Knie aktuell noch ziemlich instabil ist.
Wer selbst Hunde fotografiert, weiss, wie viel Bewegung dazugehört. Man hockt am Boden, kniet im Dreck oder geht tief in die Knie, um auf Augenhöhe der Hunde zu kommen. Hundefotografie geht einfach extrem auf die Gelenke.
Deshalb passe ich im Moment lieber auf und warte ab. Solange die Stabilität fehlt, möchte ich kein unnötiges Risiko eingehen, mir das Knie direkt wieder zu verdrehen.
Auch wenn die Fototouren mit Lilly und Finchen gerade fehlen: Die Physio hat erst einmal Vorrang. Die Kamera bleibt noch kurz an der Seite, bis das Knie wieder verlässlich hält. Finchen nimmt die kleine Auszeit gelassen und unterstützt mich im Alltag als Assistenzhund.
Hattet ihr beim Fotografieren auch schon mal mit kleineren oder grösseren Verletzungen zu kämpfen? Wie habt ihr die Zwangspause überbrückt? Schreibt es gerne in die Kommentare!
Hier noch ein paar tolle Bilder von unserem Ausflug:






