Hinter den Kulissen spielen sich nämlich ganz leise Ängste ab, die mich immer mal wieder einholen.
Ich möchte heute ganz ehrlich und transparent mit euch teilen, was mich bewegt – und vor allem, wie ich versuche, konstruktiv damit umzugehen. Denn ich möchte doch eigentlich nur Gutes tun.
1. Etwas „falsch“ zu machen
Die grösste Sorge beim Posten ist oft die Angst vor Missverständnissen. Wenn man über sensible Themen wie Autismus oder die Arbeit mit einem Assistenzhund spricht, möchte man jedes Wort auf die Goldwaage legen. Ein unglücklich gewählter Begriff kann schnell ein falsches Bild vermitteln.
- Was mir dagegen hilft: Die Gewissheit, dass wir alle Menschen sind und Fehler dazu gehören. Wenn etwas missverstanden wird, hilft nur eines: das Gespräch mit euch zu suchen und die Dinge gemeinsam einzuordnen. Transparenz und Offenheit nehmen dieser Angst den Wind aus den Segeln.
2. Einen Shitstorm zu haben
Wer sich im Internet positioniert, macht sich angreifbar. Ich habe das leider schon einmal erleben müssen – und ganz ehrlich: Kein Mensch braucht das ein zweites Mal. Die Angst vor unreflektierter, harter Kritik im Netz kann extrem blockieren.
- Was mir dagegen hilft: Zu akzeptieren, dass man im ersten Moment die Reissleine ziehen darf. Wenn ein Beitrag völlig falsch verstanden wird oder die Reaktionen nur noch verletzend sind, lösche ich den Post, um mich selbst zu schützen. Danach nehme ich mir die Zeit, das Ganze sacken zu lassen, die Kritik sachlich anzuschauen und die Botschaft bei Bedarf nochmals neu und klarer formuliert hochzuladen.

3. Sich selbst nicht treu zu bleiben
Manchmal verleitet der Algorithmus dazu, Inhalte so zu gestalten, wie „man es eben macht“, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Dabei besteht immer die Gefahr, die eigene Stimme zu verlieren und sich zu verbiegen.
- Was mir dagegen hilft: Innezuhalten. Einmal tief durchzuatmen und mich bei jedem Entwurf ganz ehrlich zu fragen: Führt mich dieser Beitrag zu meinem eigentlichen Ziel? Meine Mission ist die Aufklärung von Herzen, und dieser Kompass gibt mir die Richtung vor.
4. Geld verdienen zu müssen
Ein Account und ein Blog kosten Zeit, Energie und auch Geld. Gleichzeitig möchte ich meinen Kanal aber nicht mit unpassender Werbung vollklatschen, die überhaupt nicht zu uns passt. Diese Balance zu finden, erzeugt oft einen inneren Druck.
- Was mir dagegen hilft: Offenheit. Statt auf klassische, nervige Werbung zu setzen, gehe ich lieber den transparenten Weg und verweise regelmässig auf unsere Patreon-Seite. So kann uns die Community direkt unterstützen, und die Inhalte bleiben sauber und authentisch.
5. Burnout und der Verlust des Spasses
Wenn sich plötzlich alles nur noch um Klickzahlen, Reichweiten und Statistiken dreht, droht die Leidenschaft für das Thema auf der Strecke zu bleiben. Die ständige Verfügbarkeit im Netz kann mental sehr erschöpfend sein.
- Was mir dagegen hilft: Ganz klare Offline-Zeiten. Eine bewusste Pause in der Natur mit Finchen und meinen Freunden zu verbringen, erdet mich sofort. Darüber zu reden und die Zahlen einfach mal Zahlen sein zu lassen, schützt meine mentale Gesundheit.
Wir machen immer weiter

Warum ich das alles hier aufschreibe? Weil ich in der Vergangenheit selbst nicht immer die Hilfen und das Verständnis bekommen habe, die ich eigentlich gebraucht hätte. Genau aus dieser Erfahrung heraus ist meine Mission entstanden: Ich möchte, dass du die Unterstützung und die Aufklärung bekommst, die du verdienst.
Ich bin auf diesem Weg zum Glück nicht allein. Ich habe Finchen an meiner Seite – und ich habe eine grossartige Community.
Mich interessiert eure Perspektive: Welche dieser Sorgen oder Ängste kennt ihr vielleicht aus eurem eigenen Alltag oder eurem Beruf? Wie geht ihr damit um, wenn der Druck zu gross wird? Schreibt es mir gerne unten in die Kommentare.
Bleib Teil unserer Abenteuer – wir schicken dir Updates direkt in dein Postfach.
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