Manchmal sind es genau diese Tage, die sich schon beim Aufwachen besonders anfühlen.
Oder in meinem Fall: gar nicht erst richtig schlafen lassen.
Ich bin früh aufgewacht – nicht, weil ich musste, sondern weil mein Kopf längst wach war. Aufregung pur. Dieser Tag würde anders werden.
Morgens: Zwischen Routine und Nervosität
Trotz der Aufregung haben Finchen und ich unsere gewohnte Morgenroutine gemacht.
Diese kleinen, vertrauten Abläufe sind Gold wert – gerade an Tagen, die sich gross anfühlen.
Dann die Nachricht vom Journalisten:
Wer kommt, wann genau, welche Fragen geplant sind.
Und plötzlich war es schon 10:30 Uhr.
Meine Hundetrainerin kam vorbei, und wir haben gemeinsam das Interview vorbesprochen. Das hat mir Sicherheit gegeben.
Der Dreh beginnt
Wir haben uns begrüßt – und plötzlich ging alles ganz schnell.
Noch schnell eine Drehgenehmigung für das Einkaufszentrum organisiert (wirklich: blitzschnell 😅), das Ansteckmikrofon angebracht – und los ging’s mit den ersten Szenen bei uns in der Wohnung.
Dann: Schuhe an, raus, weiterdrehen.
Im Einkaufszentrum wurde es plötzlich richtig aufregend.
Menschen, Geräusche, Kamera – und mittendrin wir.
Ich hatte so große Sorge, etwas falsch zu machen. Mich zu verhaspeln.
Und während mein Kopf noch völlig überdreht war, hat Finchen einfach… gearbeitet.
Ruhig. Klar. Souverän.
Wie ein kleiner Medienprofi an meiner Seite.
Das Interview
Für das eigentliche Interview sind wir nochmal nach draußen gegangen.
Vorher haben wir eine kurze Pause gemacht.
Dann ging’s los.
Und dann war es auch schon vorbei.
Danach: Warten, warten, warten
Die letzten Szenen waren schnell im Kasten.
Der Drehtag war vorbei.
Und dann begann der schwierigste Teil: Warten.
Ich konnte mich kaum noch erinnern, was ich eigentlich gesagt hatte.
Und genau das hat mich nervös gemacht.
Die Stunden bis zur Ausstrahlung haben sich gezogen wie Kaugummi.
18:00 Uhr – es wird ernst
Dann war es so weit. Der Beitrag wurde ausgestrahlt:
Finchen und ich haben eine kleine Watchparty gemacht – und ganz ehrlich:
Sie hat danach die größte Belohnung überhaupt bekommen.
Und ja, absolut verdient. 💛
Natürlich haben wir den Beitrag direkt überall geteilt.
Und dann kamen sie: so viele Nachrichten.
Wir haben versucht, so viele wie möglich zu beantworten, bis irgendwann nichts mehr ging.
Abends: Einfach nur müde – und glücklich
Am Ende des Tages sind wir einfach nur noch ins Bett gefallen.
Erschöpft.
Und gleichzeitig richtig dankbar, dass wir die Möglichkeit hatten, einen Teil unserer Geschichte zu erzählen.
Jetzt?
Ist erstmal ausruhen angesagt.
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