Wir haben das traumhafte Wetter genutzt und waren beim Schwellenmätteli in Bern unterwegs, um ein paar schöne Fotos zu machen. Die Kulisse an der Aare, das Licht, die Stimmung – einfach perfekt. Finchen hat wie immer geglänzt und sich von ihrer besten Seite gezeigt.
Der Heimweg hielt dann allerdings noch eine typische Alltagssituation bereit: Die Zahnradbahn war brechend voll, dichtes Gedränge, viele Reize. Plötzlich setzt Fini bei mir eine Anzeige ab – präzise, aufmerksam, genau wie gelernt.
Eine Mitfahrerin schaute sie daraufhin an und meinte, die Hündin würde doch sicher gerade nach einem Leckerchen betteln.
Klar, im Feierabend kann sie auch mal ganz ungeniert den Hundeblick aufsetzen und nach Futter betteln wie jede andere Fellnase auch. Aber in genau diesem Moment war sie voll im Job. Wenn sie mich so fokussiert anzeigt, geht es nicht um Kekse, sondern um meine Gesundheit – gerade bei so viel Trubel, wo ich mich auf sie verlassen können muss.
Wieder eine Situation, die zeigt, wie schnell die Arbeit eines Assistenzhundes von aussen missverstanden wird. Umso stolzer bin ich auf Fini, die trotz der Enge ihren Fokus behalten hat.




und hier noch der Schnappschuss des Tages
