2 Minuten lesen

Kino mit Assistenzhund - Unser Besuch bei „Der Teufel trägt Prada 2“

Ins Kino gehen, Popcorn-Duft einatmen und den neuesten Blockbuster auf der riesigen Leinwand erleben – für mich ein genialer Abend! Da ich mit meiner Assistenzhündin Finchen unterwegs bin, fragen sich viele, wie das eigentlich funktioniert.

Kino mit Assistenzhund - Unser Besuch bei „Der Teufel trägt Prada 2“

Die Antwort ist: absolut super, wenn man zwei goldene Regeln beachtet: vorher austoben und Gehörschutz auf!

Wir waren diese Woche zum ersten Mal überhaupt im Kino, im lang ersehnten „Der Teufel trägt Prada 2“ – und so lief unsere Vorbereitung für den perfekten Kinoabend ab.

1. Unser Power-Programm vor dem Film: Einmal Auspowern, bitte!

Ein Kinofilm dauert locker zwei Stunden – und gerade bei der Fortsetzung mit Miranda Priestly wollte ich keine Sekunde verpassen. Für Finchen bedeutet das allerdings: stilliegen, konzentriert bleiben und jede Menge Reize verarbeiten. Damit das klappt, muss die Energie vorher raus.

  • Die grosse Gassi-Runde: Vor dem Kino stand eine ausgiebige Runde auf dem Plan. Finchen durfte sich noch mal richtig mit ihrem Kumpel austoben, schnüffeln und sich komplett lösen.
  • Kopfarbeit fürs Gehirn: Ein bisschen Sucharbeit vorab hat ihren Kopf ausgelastet. Ein müder Hund ist im Kinosaal einfach ein entspannter Hund.

2. Unser absolutes Must-have: Der Gehörschutz

Ich liebe den Sound im Kino, aber für Hundeohren ist er ohne Schutz eine Herausforderung. Auch wenn es bei Modenschauen und giftigen Dialogen in „Der Teufel trägt Prada 2“ nicht nonstop knallt: Das Gehör von Hunden ist viel empfindlicher als unseres. Plötzliche Musikwechsel oder Applaus können wehtun.

Für mich gilt: Kinobesuch mit Assistenzhund geht nur mit passendem Gehörschutz (wir nutzen einen speziellen Gehörschutz für Hunde).
  • Gewöhnung ist alles: Ich habe Finchen den Gehörschutz natürlich nicht erst im dunklen Saal aufgezogen. Das Tragen haben wir vorher kleinschrittig zu Hause geübt und mit richtig guten Leckerlis positiv verknüpft.
  • Sicherer Sitz: Ich achte immer penibel darauf, dass ihre Ohren komplett abgedeckt sind und nichts verrutscht. Miranda Priestly würde schliesslich auch keine schlecht sitzenden Accessoires dulden!
  • Der Komfort-Check: Während des Films habe ich Finchen immer im Blick. Wenn sie gestresst wirken oder versuchen würde, den Schutz abzuschütteln, würden wir den Saal sofort verlassen. Gesundheit geht vor!

3. Meine persönlichen Tipps für den Saal

Damit der Abend für uns und die anderen Kinogäste entspannt bleibt, habe ich ein paar Ratschläge:

  • Der richtige Sitzplatz: Ich buche nach Möglichkeit einen Platz am Rand oder in der Loge. Dort hat Finchen mehr Platz zum Liegen und niemand stolpert im Dunkeln aus Versehen über sie.
  • Die Decke als Safe Space: Ich nehme ihre vertraute Decke von zu Hause mit. Sie signalisiert ihr sofort: „Hier ist dein Platz, hier kannst du dich entspannen.“ Ausserdem schützt sie vor dem oft kalten Kinoboden.
  • Die Filmauswahl: Hochwertige Komödien und Dramen wie das Prada-Sequel eignen sich durch die gleichmässige Geräuschkulisse übrigens viel besser für den Kinobesuch mit Hund als krachige Action-Filme mit ständigen Explosionen.

Mein Fazit: Mit der richtigen Vorbereitung, einem ausgepowerten Hund und dem passenden Gehörschutz steht dem gemeinsamen Kino Besuch absolut nichts im Weg. Finchen und ich hatten einen tollen Abend und der Film war einfach grossartig! Danke auch an Team Lilly, dass ihr uns begleitet habt.

Bereit für neue Abenteuer?

Bleib Teil unserer Abenteuer – wir schicken dir Updates direkt in dein Postfach.

Deine Gedanken